Am 9. Juni 2026 fand in Düsseldorf das 25. VdW-Forum der Wohnungswirtschaft statt. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter setzte den Ton: Jammern hilft nicht. Ja, Zinsen und Baukosten seien gestiegen und bezahlbare Wohnungen zu bauen sei aktuell schwer. Doch als Wirtschaftsverband habe der VdW die Aufgabe, Lösungen aufzuzeigen und mit den Mitgliedsunternehmen zu diskutieren.
Im Mittelpunkt des Forums standen neue Wege bei der Projektfinanzierung, der Einsatz von Digitalisierung und KI in der Wohnungsverwaltung sowie Kooperationsmodelle zwischen Wohnungsunternehmen und Kommunen. Besonders das Thema serielles Sanieren fand breite Resonanz: Mehrere Praxisbeispiele zeigten, dass Sanierungen in Wochen statt Jahren möglich sind, wenn industriell gefertigte Bauelemente eingesetzt werden.
Für die Branche ist das Forum ein Stimmungsbarometer: Die Wohnungswirtschaft geht trotz des herausfordernden Umfelds konstruktiv vor. Für Investoren ist der Branchentrend zu mehr Digitalisierung, effizienterer Verwaltung und serieller Sanierung ein Signal, dass sich Skalierungsmodelle im Bestandsgeschaeft langfristig durchsetzen werden.
Quellen: VdW Rheinland Westfalen, Bericht 25. VdW-Forum, 9. Juni 2026, Düsseldorf.
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