Meyer & Kohlmann Kälte- und Klimatechnik
HandwerkerFirmenportrait
Die Meyer & Kohlmann GmbH & Co. KG ist ein Meisterbetrieb für Kälte- und Klimatechnik mit Sitz im Remscheider Süden. Seit 1998 betreut das Unternehmen Gewerbe- und Privatkunden, geführt wird es von Olaf Kohlmann und Ingo Meyer, die beide Kältemeister sind. Wer Klimatechnik rund um Remscheid sucht, erhält hier Beratung, Planung, Montage und Wartung aus einer Hand, für Gewerbekunden ergänzt um einen Notdienst.
Für Fix-und-Flip-Projekte ist Klimatechnik lange ein Randthema gewesen. Das hat sich mit den heißen Sommern der letzten Jahre geändert. Interessenten fragen bei Dachgeschosswohnungen inzwischen gezielt nach, wie warm es dort im Juli wird, und eine Antwort wie „man kann nachts lüften“ überzeugt kaum noch jemanden.
Dachgeschosse und sommerliche Überhitzung
Ausgebaute Dachgeschosse sind bei Sanierungen oft die Einheit mit der höchsten Marge, weil zusätzliche Fläche entsteht. Gleichzeitig sind sie im Sommer die schwierigste. Dünne Dachaufbauten, große Dachfenster und die Lage direkt unter der Eindeckung führen zu Innentemperaturen, die eine Wohnung zeitweise kaum nutzbar machen.
Der Betrieb installiert Klimaanlagen für Wohnräume als Decken- oder Truhengeräte. Für die Kalkulation ist wichtig, die Klimatisierung nicht erst am Ende nachzurüsten. Leitungswege zwischen Innen- und Außengerät, Kondensatabführung und Stromanschluss lassen sich während der Sanierung mit wenig Aufwand vorbereiten, solange Wände und Decken offen sind. Nach Fertigstellung bedeutet dieselbe Installation sichtbare Kanäle oder erneutes Öffnen frisch verputzter Flächen.
Heizen und Kühlen mit einem System
Der Betrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass sich Räume im Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe im Bedarfsfall auch kostengünstig heizen lassen. Luft-Luft-Systeme arbeiten in beide Richtungen und können in der Übergangszeit die Hauptheizung entlasten.
Für Investoren ist das eine Überlegung wert, wenn ohnehin über die Heiztechnik eines Objekts entschieden wird. Eine Anlage, die im Sommer kühlt und im Frühjahr und Herbst heizt, ist in der Vermarktung ein anderes Argument als ein reines Klimagerät. Welche Kombination technisch und wirtschaftlich passt, hängt von Gebäudehülle, vorhandener Heizung und Raumaufteilung ab und gehört in eine fachliche Planung, nicht in eine Pauschalannahme.
Feuchtigkeit in Souterrain und Keller
Ein zweiter Einsatzbereich betrifft Räume, die nicht zu warm, sondern zu feucht sind. Das Unternehmen setzt Klimageräte gezielt zur Feuchteregulierung in Souterrainwohnungen und Kellerräumen ein, um Schimmelbildung vorzubeugen.
Für Flip-Projekte ist das relevant, weil Souterrainwohnungen im Bergischen Land wegen der Hanglagen verbreitet sind und sich ohne gutes Raumklima schwer vermieten lassen. Eine Entfeuchtung kann dort den Unterschied machen. Wichtig ist allerdings die Reihenfolge: Dringt Feuchtigkeit von außen durch erdberührte Wände ein, muss zuerst die Abdichtung in Ordnung gebracht werden. Klimatechnik regelt die Raumluft, sie ersetzt keine fehlende Bauwerksabdichtung.
Außengerät, Nachbarn und Eigentümergemeinschaft
Jede Split-Anlage braucht ein Außengerät, und dessen Standort ist bei Bestandsobjekten oft die eigentliche Planungsaufgabe. Zu berücksichtigen sind die Geräuschentwicklung gegenüber Nachbarn, die Optik an der Fassade und die Frage, ob das Gerät auf einem Balkon, an der Wand oder auf dem Dach steht.
In Eigentumswohnanlagen kommt hinzu, dass Fassade und Dach zum Gemeinschaftseigentum gehören. Ein Außengerät an der Außenwand ist damit in der Regel keine Entscheidung, die ein einzelner Eigentümer allein treffen kann. Wer eine Dachgeschosswohnung mit dem Argument Klimatisierung vermarkten will, sollte diese Frage vor der Installation mit der Verwaltung geklärt haben. Da Arbeiten an Kältemittelkreisläufen zudem einem zertifizierten Fachbetrieb vorbehalten sind, ist die Anlage ohnehin kein Fall für Eigenleistung.
Kühlräume und Gewerbe
Neben der Klimatisierung baut der Betrieb Kühlzellen und Kühlräume, im privaten Bereich etwa zur Weinlagerung oder Vorratshaltung. In höherpreisigen Objekten kann ein klimatisierter Weinkeller ein Ausstattungsdetail sein, das im Exposé auffällt.
Im Gewerbebereich reicht das Spektrum von Maschinenkühlung über Industriekühlanlagen bis zu Kaltwassersätzen und Sonderbauanlagen. Für Investoren mit gemischt genutzten Objekten, etwa einem Ladenlokal mit Kühltechnik im Erdgeschoss, ist es praktisch, einen Ansprechpartner für beide Bereiche zu haben.
Wartung und Ansprechpartner
Regelmäßige Wartung und Instandsetzung gehören ausdrücklich zum Leistungsumfang. Beratungstermine vor Ort finden nach Absprache statt. Sinnvoll ist der Kontakt in einer frühen Phase der Sanierung, weil sich dann klären lässt, ob und wo Klimatisierung vorbereitet werden soll, auch wenn die Geräte selbst erst später installiert werden.
