Sonder-Bauministerkonferenz: GdW fordert Absage an Verstaatlichungsexperimente

Der GdW Bundesverband der Wohnungswirtschaft hat sich zur Sonder-Bauministerkonferenz am 11. Juni 2026 mit klaren Forderungen positioniert. GdW-Präsident Axel Gedaschko fordert eine klare Absage an Verstaatlichungsexperimente im Wohnungsbau, die Sicherung der Wohngeldleistungen für Bedürftigen und gleichzeitig Tempo bei der Vereinfachung des Baurechts.

Hintergrund ist die Debatte ueber eine mögliche bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft, die Bundesbauministerin Verena Hubertz ins Spiel gebracht hatte. GdW sieht das kritisch: Statt neuer staatlicher Strukturen braeuchte es bessere Rahmenbedingungen für private und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen. Konkret fordert GdW die schnelle Umsetzung des Gebäudetyps E für vereinfachtes Bauen sowie einen konsequenten Vorrang des Wohnungsbaus in der Bauleitplanung.

Für Investoren ist diese politische Debatte ein Marker: Je stärker staatliche Eingriffe diskutiert werden, desto wichtiger wird es, auf klare rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu achten und auf Objekte zu setzen, bei denen die Renditeperspektive nicht von künftiger staatlicher Konkurrenz oder Regulierung abhaengt.

Quellen: GdW, Pressemitteilung Sonder-Bauministerkonferenz, 11. Juni 2026.

Foto: Pexels, Pexels (kostenlos nutzbar)

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