Die EU-Kommission hat im Rahmen des Europaeischen Semesters am 5. Juni 2026 ihre laenderspezifischen Empfehlungen für Deutschland vorgelegt. Der GdW bezeichnet die Empfehlungen als Weckruf für den Wohnungsbau. Im Fokus stehen schnellere Verwaltung, bessere Rahmenbedingungen für Wohnungsbauinvestitionen und eine konsequente Digitalisierung.
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Was die EU von Deutschland fordert
Die EU-Kommission fordert Deutschland auf, Verwaltungsvorgaenge zu vereinfachen und digitale Dienste nutzerfreundlicher und bundesweit einheitlicher verfügbar zu machen. Besonders im Bereich Baugenehmigungen sieht die Kommission erhebliches Verbesserungspotenzial. Lange Verfahren, Papierformulare und fehlende digitale Schnittstellen zwischen Behörden verzoegern Bauvorhaben und erhöhen Kosten.
GdW: Weckruf aus Bruessel
GdW-Präsident Axel Gedaschko begrüßte die Empfehlungen: Wenn Bruessel Deutschland mahne, beim Wohnungsbau Reformen umzusetzen, zeige das, wie dringend der Handlungsbedarf sei. Die Empfehlungen der EU-Kommission bestaetigen zentrale Forderungen der Wohnungswirtschaft. Die Digitalisierung der Bauaemter, einheitliche Standards und schnellere Genehmigungsverfahren seien keine bürokratischen Detailfragen, sondern strukturelle Voraussetzungen dafür, dass mehr Wohnungen gebaut werden können.
Für Investoren unterstreicht das EU-Signal: Der strukturelle Reformdruck auf die deutsche Wohnungsbaupolitik waechst. Wer jetzt sanierungsbedürftige Bestandsobjekte erwirbt, profitiert von einem Markt, der auf Jahre unter Angebotsknappheit leiden wird.
Quellen: GdW, Pressemitteilung EU-Semester, 5. Juni 2026; EU-Kommission, Laenderspezifische Empfehlungen Deutschland, 5. Juni 2026.
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