Der GdW Bundesverband der Wohnungswirtschaft startet Ende Juni 2026 die Ausschreibung für eine neue Rahmenvereinbarung zum seriellen und modularen Sanieren. Das Ziel: Sanierungen schneller, kostengünstiger und planbarer machen. Das serielle Sanieren gilt als einer der wichtigsten Schlüssel, um den riesigen Sanierungsstau im deutschen Wohnungsbestand aufzulösen.
Beim seriellen Sanieren werden Gebäudehülle, Fenster, Dämmung und Haustechnik als vorgefertigte Elemente in der Fabrik produziert und auf der Baustelle in kurzer Zeit montiert. Ein Mehrfamilienhaus, das klassisch saniert mehrere Jahre Planung und Bauzeit erfordert, kann seriell in einigen Wochen auf Effizienzhaus-Niveau gebracht werden. Die Kostensenkung gegenüber konventioneller Sanierung liegt je nach Objekt bei 20 bis 40 Prozent. In Dänemark und den Niederlanden ist die Methode bereits flächendeckend erprobt.
Für Investoren und Sanierer ist die neue GdW-Rahmenvereinbarung ein Marktzugang zu erprobten Herstellern und standardisierten Verträgen. Wer in größerem Maßstab saniert oder ein Portfolio an Mehrfamilienhäusern betreibt, kann von dieser Lösung erheblich profitieren. Die Kombination mit KfW-Förderprogrammen und dem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ausdrücklich vorgesehen.
Quelle: GdW Pressemitteilung, 28. Mai 2026.
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