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GreenDepot

Handwerker
41352, Korschenbroich

Firmenportrait

GreenDepot ist ein System zur extensiven Dachbegrünung, entwickelt und vertrieben von Theo Selders mit Sitz auf dem Rittergut Birkhof in Korschenbroich. Als Experte für Dachbegrünung betreut das Unternehmen Projekte am Niederrhein und im Ruhrgebiet, von Düsseldorf, Meerbusch und Willich bis nach Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen und Recklinghausen. Kunden können ihr Gründach mit einem Bausatz selbst anlegen oder die Ausführung komplett übergeben.

Für Fix-und-Flip-Projekte ist die Dachbegrünung kein Standardposten, sondern ein gezieltes Aufwertungsinstrument. Sie verwandelt Flächen, die im Exposé bislang als nüchternes Flachdach, Garage oder Carport auftauchen, in ein sichtbares Ausstattungsmerkmal. Ob sich das rechnet, hängt allerdings weniger von der Begrünung selbst ab als vom Zustand des Dachs darunter.

Der Aufbau des Systems

Das System ist auf eine extensive Begrünung ausgelegt, also auf eine flache, pflegearme Pflanzschicht. Auf dem Dach wird zunächst eine Wurzelschutzfolie verlegt, darüber folgt eine Speicher- und Vegetationsmatte aus recyceltem PU-Weichschaum, dann das Extensivsubstrat. Zum Schluss werden Sedumsprossen ausgebracht und angegossen.

Sedum-Arten kommen mit Trockenheit, Hitze und dünner Substratschicht zurecht, was den Pflegeaufwand niedrig hält. Ganz ohne Kontrolle geht es nicht, regelmäßige Sichtprüfungen gehören dazu. Für ein Objekt, das nach der Sanierung verkauft oder vermietet wird, ist dieser geringe laufende Aufwand ein Argument, weil ein Gründach mit hohem Pflegebedarf beim Käufer eher als Belastung wahrgenommen würde.

Was vor der Begrünung geprüft werden muss

Entscheidend sind zwei Fragen, die das Unternehmen selbst in den Vordergrund stellt: die Dachkonstruktion und der Zustand der Fläche. Eine extensive Begrünung ist vergleichsweise leicht, bringt aber im wassergesättigten Zustand zusätzliches Gewicht auf das Dach. Bei älteren Garagen und leichten Carportkonstruktionen ist deshalb zu klären, ob die Tragfähigkeit ausreicht.

Der zweite Punkt betrifft die Abdichtung. Ein Gründach wird auf eine bestehende oder neue Dachabdichtung aufgebracht, und diese muss dicht und wurzelfest geschützt sein. Wer eine zwanzig Jahre alte Bitumenbahn begrünt, die ohnehin kurz vor dem Ende steht, baut ein Problem ein, das sich später nur durch Abräumen der gesamten Begrünung beheben lässt. Die sinnvolle Reihenfolge bei einer Sanierung lautet deshalb: Abdichtung erneuern, dann begrünen.

Wirtschaftliche Einordnung für Investoren

Eine intakte Begrünung schützt die darunterliegende Abdichtung vor UV-Strahlung und starken Temperaturschwankungen, was deren Lebensdauer verlängern kann. Für Kapitalanleger, die ein Objekt halten statt verkaufen, ist das eine Rechnung über die Nutzungsdauer.

Hinzu kommt ein Aspekt, den viele übersehen: In zahlreichen Kommunen wird die Niederschlagswassergebühr nach der versiegelten Fläche berechnet, und begrünte Dachflächen werden dabei teilweise günstiger angesetzt. Ob und in welchem Umfang das gilt, regelt die jeweilige kommunale Satzung und ist vor Ort zu prüfen. Im Sommer wirkt sich die Begrünung zudem auf die Temperatur darunterliegender Räume aus, was bei ausgebauten Flachdachbereichen spürbar sein kann.

Förderung im Ruhrgebiet

Für Projekte im Einzugsgebiet von Emschergenossenschaft und Lippeverband besteht mit dem Programm 10.000 Grüne Dächer eine Fördermöglichkeit im Rahmen der Zukunftsinitiative Klima.Werk. Das betrifft einen großen Teil der Ruhrgebietsstädte, die das Unternehmen bedient.

Wichtig ist die zeitliche Abfolge: Förderanträge müssen in der Regel vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, und Bedingungen sowie verfügbare Mittel können sich ändern. Wer die Begrünung in eine Sanierung einplant, sollte die Förderfrage deshalb an den Anfang setzen und nicht erst prüfen, wenn das Dach bereits begrünt ist. Das Unternehmen informiert nach eigenen Angaben zu den Fördermöglichkeiten und unterstützt bei Fragen zur Antragstellung.

Selbstbau oder Ausführung

Der Bausatz enthält Wurzelschutzfolie, Speicher- und Vegetationsmatten, Substrat sowie eine Bauanleitung, die Sedumsprossen werden zum passenden Zeitpunkt erntefrisch geliefert. Laut Anbieter sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.

Für Investoren mit Eigenleistungsanteil ist das eine Position, an der sich Montagekosten sparen lassen, gerade bei Garagen und Carports mit überschaubarer Fläche. Bei größeren Flachdächern oder gewerblichen Hallen bietet das Unternehmen die vollständige Ausführung und eine persönliche Beratung an. Sinnvoll ist in jedem Fall ein Vorgespräch, in dem Fläche, Konstruktion und Abdichtung geklärt werden, bevor Material bestellt wird.

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