Die Bundesregierung hat die Abschaffung des Heizungsgesetzes angekündigt. Haus & Grund Deutschland begrüßt diesen Schritt ausdrücklich und sieht darin die Möglichkeit, den Klimaschutz im Gebäudesektor neu aufzustellen: verlässlich, sozial ausgewogen und technisch realistisch.
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Was bisher galt
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in seiner bisherigen Form verpflichtete Eigentümer beim Einbau neuer Heizungen dazu, einen bestimmten Anteil erneuerbarer Energien zu nutzen. Die Regelung war politisch stark umstritten und hatte in der Praxis zu erheblicher Unsicherheit bei Eigentümern und Investoren geführt.
Was Haus & Grund fordert
Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke betont: Die Abschaffung ist kein Rückschritt beim Klimaschutz, sondern die Chance, ideologisch aufgeladene Vorgaben durch klare, erreichbare Ziele zu ersetzen. Entscheidend sei, dass Eigentümer wieder planen können und mit deutlich weniger Bürokratie konfrontiert werden. Positiv bewertet der Verband die geplante Pflicht für Energieversorger, für einen steigenden Grünanteil in Gas und Öl zu sorgen.
Was das für Investoren bedeutet
Wer Immobilien saniert und weiterverkauft, gewinnt durch den Wegfall des Heizungsgesetzes mehr Flexibilität bei der Wahl des Heizsystems. Damit sinkt ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor bei der Sanierungskalkulation. Allerdings gilt: Energetische Qualität bleibt ein wichtiger Werttreiber am Markt. KfW-Förderungen für energieeffiziente Sanierungen bleiben weiterhin verfügbar und sollten in die Planung einbezogen werden.
Quellen: Haus & Grund Deutschland, Pressemitteilung vom 24.02.2026.
Foto: Алексей Вечерин, Pexels (kostenlos nutzbar)




