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Holzbau Fersch GmbH

Handwerker
82319, Starnberg

Firmenportrait

Die Holzbau Fersch GmbH ist ein inhabergeführter Meisterbetrieb aus Starnberg, der seit 1935 im Zimmererhandwerk tätig ist. Geführt wird das Unternehmen von Stefan und Hubert Fersch. Wer eine Zimmerei München für Holzarbeiten sucht, erreicht von Starnberg aus die Landeshauptstadt und das gesamte Fünfseenland in kurzer Fahrzeit.

Für Investoren ist die Abgrenzung zum Dachdecker wichtig, weil beide Gewerke am selben Bauteil arbeiten. Der Zimmerer verantwortet das Tragwerk, also Sparren, Pfetten und Balkenlagen, der Dachdecker die Eindeckung darüber. Sobald an einem Dachstuhl statisch etwas verändert wird oder Holzbauteile geschädigt sind, ist der Zimmerer zuständig. Das betrifft bei Altbauten häufiger, als in Kalkulationen vorgesehen ist.

Dachstuhl und verdeckte Holzschäden

Beim Ankauf eines Bestandsobjekts ist der Dachstuhl das Bauteil, das sich von unten am schlechtesten beurteilen lässt. Undichte Stellen über Jahre führen zu Fäulnis an den Auflagern, dort wo die Sparren auf der Mauerkrone sitzen. Auch Schädlingsbefall zeigt sich oft erst, wenn die Verkleidung fällt.

Der Betrieb übernimmt Sanierung und Restaurierung ebenso wie Neubau von Dachstühlen. Für die Kalkulation heißt das: Wer ein Objekt mit sichtbaren Feuchtigkeitsspuren an der Dachschräge übernimmt, sollte den Zimmerer vor dem Notartermin ins Haus lassen. Der Austausch einzelner Sparrenköpfe ist überschaubar, ein durchgängig geschädigtes Tragwerk verändert das Projekt grundlegend.

Dachanhebung als Weg zu mehr Wohnfläche

Eine Spezialisierung des Betriebs ist die Dachanhebung, und sie ist für Flip-Projekte die interessanteste Position im Angebot. Dabei wird der bestehende Dachstuhl angehoben, um im Dachgeschoss die nötige lichte Höhe zu schaffen.

Der Anwendungsfall ist verbreitet: Ein Dachgeschoss, das sich wegen zu geringer Höhe nicht als Wohnraum ausbauen lässt, bringt keine anrechenbare Wohnfläche. Nach einer Anhebung wird aus ungenutztem Speicher ein Geschoss, das sich vermarkten lässt. Der Zugewinn betrifft dabei die gesamte Grundfläche des Hauses, nicht nur einen Raum.

Zu prüfen ist allerdings die baurechtliche Seite. Eine Dachanhebung verändert die Gebäudehöhe und berührt damit Festsetzungen des Bebauungsplans, den Abstand zur Grundstücksgrenze und teilweise die Zahl der zulässigen Vollgeschosse. Das gehört vor die Kaufentscheidung, nicht danach, weil sich daran entscheidet, ob die Rechnung überhaupt aufgeht.

Modernisierung, Fenster und Gerüst

Neben dem Tragwerk deckt der Betrieb Spenglerarbeiten ab, also Dachrinnen, Verblechungen und Anschlüsse aus Metall, sowie den Einbau von Dachfenstern. Letzteres ist bei jedem Dachausbau erforderlich, weil ein Geschoss ohne ausreichendes Tageslicht baurechtlich nicht als Aufenthaltsraum gilt.

Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen auch Gerüstbau anbietet. Für ein Sanierungsprojekt ist das ein unterschätzter Vorteil, weil ein Gerüst mehrere Gewerke bedient. Wer Dachstuhl, Fenster, Spenglerarbeiten und Fassade zeitlich bündelt, zahlt Auf- und Abbau einmal statt dreimal. Die Koordination dieser Reihenfolge gehört an den Anfang der Bauzeitenplanung.

Holzbau und Schreinerei

Der Betrieb baut außerdem Holzhäuser und führt eine eigene Schreinerei. Für Bestandsobjekte ist letztere praktisch, wenn Einbauten nach Maß gebraucht werden, etwa Schränke unter der Dachschräge, wo Standardmöbel nicht passen. In ausgebauten Dachgeschossen ist das regelmäßig der Punkt, an dem sonst nutzbare Fläche verloren geht.

Eine Besonderheit sind See-Bauwerke wie Stege und Bootshäuser. Am Starnberger See und den umliegenden Gewässern ist das ein eigener Markt, und bei Objekten mit Seezugang kann ein sanierungsbedürftiger Steg ein preisrelevanter Faktor sein.

Holzbau und energetische Anforderungen

Wird ein Dachgeschoss erstmals zu Wohnraum ausgebaut, greifen Anforderungen an den Wärmeschutz. In der Praxis bedeutet das eine Dämmung zwischen und unter den Sparren, dazu eine luftdichte Ebene auf der Raumseite. Beides gehört fachlich zum Zimmererhandwerk und wird sinnvollerweise zusammen mit den Holzarbeiten geplant.

Der Aufbau ist bauphysikalisch heikler, als er aussieht. Eine mangelhaft ausgeführte Dampfbremse lässt Feuchtigkeit in die Konstruktion, wo sie über Jahre unbemerkt Schaden anrichtet, bis der Schaden am Tragwerk sichtbar wird. Für Investoren ist das ein Risiko mit langer Verzögerung: Der Fehler entsteht während der Sanierung, fällt aber erst dem Käufer auf. Ein Betrieb, der Tragwerk und Dämmebene aus einer Hand ausführt, vermeidet die Schnittstelle, an der solche Fehler typischerweise entstehen.

Standort und Einzugsgebiet

Der Sitz liegt in der Kreuzstraße im Starnberger Ortsteil Percha, eingetragen ist das Unternehmen beim Amtsgericht München, zuständig ist die Handwerkskammer für München und Oberbayern. Betreut werden Starnberg, die Landeshauptstadt und die umliegende Region.

Für Investoren im Münchner Süden ist die Nähe praktisch, weil sich Ortstermine kurzfristig abstimmen lassen. Sinnvoll ist ein früher Kontakt, weil sich am Objekt klären lässt, ob ein Dachgeschoss ohne bauliche Eingriffe ausbaubar ist oder ob eine Anhebung nötig wird. Diese Frage entscheidet über die gesamte Kalkulation.

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