KIRNER Treppenbau e.K.
HandwerkerFirmenportrait
KIRNER Treppenbau ist ein Fachbetrieb aus Freiburg-Hochdorf, der seit über 40 Jahren Treppen und Geländer plant, fertigt und montiert. Der Betrieb beschäftigt rund 28 Mitarbeiter und ist im gesamten Südwesten tätig, von Freiburg über Offenburg, Lahr und Schopfheim bis nach Basel. Wer präziser Treppenbau in Lörrach sucht, erreicht damit einen Anbieter mit eigener Fertigung, der die Kette vom Entwurf über die Produktion bis zur Montage vollständig abdeckt.
Für Fix-und-Flip-Projekte ist die Treppe ein Bauteil, das in der Kalkulation gern spät auftaucht und die Zeitplanung dann bestimmt. Sie ist Sonderanfertigung, kein Lagerartikel, und ihre Maße hängen von Bauteilen ab, die erst nach dem Rohbau feststehen. Wer das übersieht, hat ein Objekt, in dem alles fertig ist außer dem Zugang ins Obergeschoss.
Treppenrenovierung statt Neubau
Für Bestandsobjekte ist die Treppenrenovierung die interessanteste Position im Leistungskatalog. Eine ausgetretene, quietschende Holztreppe aus den siebziger Jahren zieht den Eindruck einer sonst frisch sanierten Wohnung spürbar herunter, weil sie im Zentrum des Hauses steht und bei jeder Besichtigung benutzt wird.
Statt eines vollständigen Austauschs lässt sich in vielen Fällen die vorhandene Konstruktion erhalten und neu belegen. Der Betrieb führt Stufenbelegung ausdrücklich im Programm. Das ist deutlich günstiger als ein Neubau, verändert die Statik nicht und kommt ohne die Eingriffe aus, die eine neue Treppe in Decke und Wand nötig machen würde. Für ein Objekt mit begrenztem Sanierungsbudget ist das oft der wirtschaftlichere Weg.
Raumspartreppen und Dachausbau
Wird ein Dachgeschoss erstmals zu Wohnraum ausgebaut, kommt eine zweite Frage dazu: wie man überhaupt hinaufkommt. Der Betrieb fertigt Raumspar- und Spindeltreppen, die für beengte Grundrisse ausgelegt sind, und stellt damit eine Lösung bereit, wenn eine gerade Treppe schlicht keinen Platz findet.
Zu beachten ist, dass für Treppen in Wohngebäuden die DIN 18065 gilt, auf die auch die Geschäftsbedingungen des Betriebs verweisen. Sie regelt unter anderem nutzbare Laufbreite, Steigungsverhältnis und Durchgangshöhe. Wer eine Fläche als Wohnraum vermarkten will, braucht einen normgerechten Zugang, andernfalls zählt der Raum baurechtlich nicht als Aufenthaltsraum und darf nicht als Wohnfläche ins Exposé.
Vorlaufzeit und Reihenfolge der Gewerke
Zwei Details aus den Geschäftsbedingungen sind für die Bauzeitenplanung unmittelbar relevant. Erstens liegt das Aufmaß nach dem üblichen Zahlungsplan etwa acht Wochen vor der Montage. Wer eine Sanierung in drei Monaten durchziehen will, muss die Treppe also fast zu Beginn beauftragen und nicht am Ende.
Zweitens dürfen bei der Montage weder Fertigböden verlegt noch Wände fertig gestrichen oder tapeziert sein. Die Treppe kommt vor Maler und Bodenleger, nicht danach. Wer diese Reihenfolge umdreht, zahlt entweder für Nacharbeiten oder trägt das Risiko selbst, weil der Betrieb für Schäden an bereits fertigen Oberflächen keine Haftung übernimmt. Auch das Treppenloch muss zum Montagetermin frei von Gerüst und Bautreppe sein.
Fertigung, Planung und Auszeichnungen
Der Betrieb kombiniert Holzverarbeitung mit Metallbau und Edelstahlverarbeitung, woraus mehrere Treppenpatente für Konstruktionen entstanden sind, die statisch sonst schwer zu realisieren wären. Geplant wird mit einem 3D-Treppenplaner, für das Aufmaß kommt ein digitales 3D-System zum Einsatz. Eine Ausstellung in Freiburg zeigt ausgeführte Beispiele.
2020 wurde der Betrieb mit der Auszeichnung Treppe des Jahres bedacht. Die Fertigung läuft nach Angaben des Unternehmens CO2-neutral über eine eigene Photovoltaikanlage, was bei Objekten, die mit Nachhaltigkeitsargumenten vermarktet werden, ein zusätzlicher Punkt sein kann.
Standort und Einsatzgebiet
Der Sitz liegt in der Weißerlenstraße in Freiburg-Hochdorf, Inhaber ist Carsten Kirner, eingetragen ist das Unternehmen beim Amtsgericht Freiburg. Von dort aus wird neben Südbaden und dem Schwarzwald auch die Region um Lörrach und Basel bedient, dazu Teile der Schweiz und Frankreichs.
Für Investoren im Markgräflerland und im Raum Lörrach bedeutet das kurze Wege bei Aufmaß und Montage, obwohl die Fertigung in Freiburg sitzt. Sinnvoll ist ein früher Kontakt, weil sich am Objekt klären lässt, ob eine Renovierung der vorhandenen Treppe genügt oder ein Neubau ansteht. Diese Entscheidung verändert sowohl das Budget als auch den Zeitplan erheblich.
