Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland begrüßt die Signale des Klimaschutzprogramms 2026. Die Bundesregierung setzt stärker auf Modernisierung, Versorgungssicherheit und soziale Ausgewogenheit. Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke betont jedoch: Klimaschutz kann nur funktionieren, wenn er bezahlbar bleibt und Eigentümer nicht überfordert werden.
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Fernwärme: Ausbau ja, aber Kostenkontrolle nötig
Positiv bewertet der Verband den geplanten Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärmenetze. Gleichzeitig mahnt Warnecke: Beim Umbau auf klimaneutrale Fernwärme müssen die Kosten für Nutzer im Blick bleiben. Fernwärme dürfe nicht zur Kostenfalle für Eigentümer und Mieter werden. Wer in eine Immobilie in einem Fernwärmegebiet investiert, sollte die Entwicklung der Fernwärmepreise in seine langfristige Kalkulation einbeziehen.
Strompreise müssen sinken
Haus & Grund fordert, dass die angekündigte Senkung der Strompreise nun schnell umgesetzt wird. Mehr Elektrifizierung im Gebäudebereich, etwa durch Wärmepumpen, funktioniere nur, wenn der Strom auch wirtschaftlich konkurrenzfähig werde. Das sei eine Grundvoraussetzung dafür, dass klimafreundliche Investitionen in Immobilien sich rechnen.
Bedeutung für Fix-&-Flip-Investoren
Für Investoren, die Objekte sanieren und weiterverkaufen, ist die Energieversorgungsstruktur ein wachsender Werttreiber. Gebäude mit modernen, flexiblen Heizsystemen und guter Energiebilanz sind am Markt zunehmend besser platziert. Die politischen Rahmenbedingungen für klimafreundliche Sanierung bleiben 2026 in Bewegung.
Quellen: Haus & Grund Deutschland, Pressemitteilung vom 25.03.2026.
Foto: BOOM Photography, Pexels (kostenlos nutzbar)




