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Malerbetrieb Scheck GmbH

Handwerker
83259, Schleching

Firmenportrait

Die Malerbetrieb Scheck GmbH ist ein Familienunternehmen aus Schleching im Achental, das seit 1960 besteht und inzwischen in dritter Generation geführt wird. Mit einem zweiten Standort in Grassau deckt der Betrieb den gesamten Chiemgau ab und ist als beliebter Maler in Traunstein und im umliegenden Landkreis im Einsatz. Für Investoren, die Objekte im Chiemgau sanieren, ist das eine Adresse mit ungewöhnlich langer Betriebsgeschichte.

Geführt wird die GmbH von Michael Scheck, Anita Scheck und Michael Sebastian Scheck. Fachlich stehen Maler- und Lackierermeister sowie ein Kirchenmalermeister hinter dem Betrieb, eingetragen ist er beim Amtsgericht Traunstein. Der Zusatz Kirchenmalerei und Denkmalpflege im Unternehmensgegenstand ist dabei mehr als eine Randnotiz, wie sich gleich zeigt.

Leistungen für Sanierung und Bestand

Das Spektrum umfasst Malerarbeiten im Innen- und Außenbereich, Fassadenarbeiten, Tapezier- und Anstricharbeiten sowie die Renovierung von Wohnungen und gewerblichen Räumen. Hinzu kommen Farbgestaltung, Oberflächenbearbeitung und Dachbeschichtungen.

Für ein Objekt, das nach dem Ankauf zügig wieder an den Markt soll, deckt das die entscheidenden Flächen ab. Wände und Decken werden vorbereitet und gestrichen, Altanstriche entfernt, Untergründe gespachtelt und grundiert. Der Betrieb betont selbst, dass die Vorbereitung über die Haltbarkeit entscheidet, und genau daran scheitern günstige Schnellrenovierungen regelmäßig, weil sich der Anstrich nach wenigen Monaten löst.

Denkmalschutz als Sonderfall im Chiemgau

Für Fix-und-Flip-Projekte in dieser Region ist die Denkmalpflege-Kompetenz der eigentlich interessante Punkt. Im Chiemgau steht ein erheblicher Teil der historischen Bausubstanz unter Denkmalschutz oder liegt in Ensembleschutzbereichen, und dort gelten bei Fassaden, Farbtönen und Materialien Auflagen, die von der Unteren Denkmalschutzbehörde abgenommen werden.

Wer ein solches Objekt kauft und mit einer Standardkalkulation für Fassadenanstrich rechnet, unterschätzt Aufwand und Vorlauf. Abgestimmt werden müssen unter anderem Farbton, Bindemittel und Putzstruktur, und moderne Dispersionssysteme sind bei historischem Kalkputz häufig nicht zulässig, weil sie die Diffusionsfähigkeit der Wand beeinträchtigen. Ein Betrieb, der diese Verfahren aus der Praxis kennt, kann vor dem Kauf einschätzen, was genehmigungsfähig ist und was nicht.

Schäden durch Wasser, Schimmel und Brand

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schadenssanierung. Der Betrieb übernimmt die Analyse betroffener Bereiche, Trocknungsmaßnahmen, die Bearbeitung geschädigter Oberflächen und die anschließenden Malerarbeiten aus einer Hand.

Beim Ankauf von Bestandsobjekten ist das ein häufiger Befund. Feuchtigkeitsschäden im Keller, Wasserflecken unter der Dachschräge oder Schimmel hinter Möbeln tauchen selten im Exposé auf, bestimmen aber die Sanierungskosten. Entscheidend ist, die Ursache zu klären, bevor überstrichen wird, sonst kehrt der Befall zurück, und zwar meist genau dann, wenn die Wohnung schon vermarktet wird. Ein verschwiegener Schimmelschaden kann beim Weiterverkauf zudem zum Gewährleistungsthema werden.

Einsatzgebiet zwischen Achental und Chiemsee

Von Schleching und Grassau aus arbeitet der Betrieb im Landkreis Traunstein und im angrenzenden Landkreis Rosenheim, unter anderem in Marquartstein, Übersee, Grabenstätt, Bergen, Bernau am Chiemsee, Aschau im Chiemgau und Prien. Die Stadt Traunstein liegt rund 25 Kilometer vom Firmensitz entfernt und damit im regulären Einsatzgebiet.

Für Investoren ist die Region doppelt interessant. Die Nähe zum Chiemsee und die touristische Nachfrage stützen die Preise, gleichzeitig findet sich in den kleineren Achental-Gemeinden noch Bestand, der auf Sanierung wartet. Kurze Wege zur Baustelle sind dabei kein Nebenaspekt, weil sie darüber entscheiden, wie schnell auf einen unerwarteten Befund reagiert werden kann.

Frühzeitige Einbindung in die Kalkulation

Malerarbeiten stehen meist am Ende einer Sanierung und werden damit zum Nadelöhr im Zeitplan. Verzögert sich ein Vorgewerk, schiebt sich der Malertermin nach hinten und mit ihm die gesamte Vermarktung. Eine frühe Anfrage sichert den Platz im Kalender, auch wenn der genaue Beginn noch offen ist.

Sinnvoll ist zudem eine Besichtigung vor dem Kauf. Ob eine Fassade nur gereinigt oder instandgesetzt werden muss, ob Altanstriche tragfähig sind und wie viele Arbeitsgänge nötig werden, lässt sich am Objekt zuverlässiger beurteilen als aus Fotos. Aus dieser Einschätzung entsteht ein Angebot, das für die Kalkulation und für Gespräche mit der Bank belastbar ist.

Standort

Kontakt

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