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Zimmerei Ricker GmbH

Handwerker
Dachdecker Zimmerei & Holzbau
73660, Urbach

Firmenportrait

Die Zimmerei Ricker GmbH aus Urbach im Rems-Murr-Kreis führt Zimmerer und Dachdecker in einem Team zusammen. Der Betrieb übernimmt Dachsanierung in Schorndorf, Plüderhausen und der umliegenden Region, dazu klassischen Holzbau, Holzhäuser, Dachfenster, Fassadengestaltung sowie Innenausbau und Dämmung.

Diese Kombination ist der praktische Vorteil für Investoren. Bei einer Dachsanierung arbeiten normalerweise zwei Gewerke nacheinander am selben Bauteil: Der Zimmerer verantwortet Tragwerk und Dämmebene, der Dachdecker die Eindeckung. Liegen beide in einer Hand, entfällt die Schnittstelle, an der sonst Terminabstimmung und Zuständigkeitsfragen anfallen.

Energetische Sanierung statt neuer Ziegel

Der Betrieb stellt heraus, dass es bei einer Dachsanierung nicht allein um eine neue Eindeckung geht. Erneuert werden ebenso Wärmedämmung, Lattung und Blecharbeiten, um Undichtigkeiten und Folgeschäden durch Wind, Regen und Schnee zu vermeiden.

Ein anschaulicher Hinweis aus der Praxis: Taut Schnee auf einem Dach ungleichmäßig ab, entweicht dort Wärme. Für Investoren ist das eine kostenlose Erstdiagnose bei winterlichen Besichtigungen, und sie sagt mehr über den Dämmzustand aus als jede Angabe im Exposé.

Wirtschaftlich zählt das Dach zu den Bauteilen mit dem größten Einfluss auf den Energiebedarf. Eine verbesserte Dämmung schlägt sich unmittelbar im Energieausweis nieder, und der ist bei Verkauf und Vermietung vorzulegen. Ein Objekt mit schlechter Kennzahl wird von Interessenten inzwischen aktiv als Preisargument genutzt.

Pflichten beim Eigentümerwechsel

Für Käufer von Bestandsobjekten ist ein Punkt besonders relevant, der bei der Kalkulation regelmäßig untergeht. Das Gebäudeenergiegesetz sieht Nachrüstpflichten für ungedämmte oberste Geschossdecken beziehungsweise Dächer vor, und bei einem Eigentümerwechsel greift dafür eine Frist, die sich am Zeitpunkt des Erwerbs bemisst.

Wer ein älteres Haus kauft, übernimmt diese Verpflichtung also mit. Ob sie im Einzelfall besteht, hängt von Baujahr, bisheriger Nutzung und dem vorhandenen Dämmstandard ab und sollte vor dem Notartermin fachlich geprüft werden. Wird die Maßnahme ohnehin fällig, ist es meist wirtschaftlicher, sie in die laufende Sanierung einzubauen, statt sie später einzeln zu beauftragen.

Fördermittel früh klären

Der Betrieb stellt auf seiner Website einen Fördermittelrechner bereit und informiert zu Fördermöglichkeiten. Für energetische Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle bestehen Förderprogramme des Bundes, die Zuschüsse oder zinsvergünstigte Kredite vorsehen.

Entscheidend sind dabei zwei Dinge: Die Antragstellung muss in der Regel vor Beginn der Maßnahme erfolgen, und die Bedingungen ändern sich von Zeit zu Zeit. Wer eine Dachsanierung plant, sollte die Förderfrage deshalb an den Anfang stellen. Bei mehreren Objekten pro Jahr summiert sich der Unterschied zwischen beantragt und nicht beantragt schnell zu einer relevanten Größe.

Gauben, Dachfenster und Wohnraum

Die Referenzen zeigen neben Sanierungen auch Dachgauben. Für ein Flip-Projekt ist die Gaube eine Alternative, wenn im Dachgeschoss Stehhöhe und Tageslicht fehlen. Sie schafft nutzbare Fläche an der Stelle, an der sie gebraucht wird, und bleibt ein kleinerer Eingriff als eine Veränderung der gesamten Dachgeometrie.

Zu beachten ist die baurechtliche Seite, weil Gauben in Größe, Anzahl und Gestaltung häufig durch Bebauungsplan oder örtliche Satzung geregelt sind. Für Dachfenster bietet der Betrieb einen Konfigurator an. Wird ein Dachraum erstmals zu Wohnraum ausgebaut, ist ausreichendes Tageslicht ohnehin Voraussetzung dafür, dass die Fläche als Aufenthaltsraum zählt.

Zwischensparren oder Aufsparren

Bei der Dämmung stehen im Wesentlichen zwei Wege offen, und die Entscheidung hat Folgen für Kosten und Zeitplan. Eine Dämmung zwischen den Sparren wird von innen eingebracht und ist bei bewohnten oder bereits ausgebauten Dachgeschossen der kleinere Eingriff. Die Dämmstärke ist dabei durch die vorhandene Sparrenhöhe begrenzt.

Eine Dämmung oberhalb der Sparren verlangt dagegen, dass die Eindeckung abgenommen wird, bietet aber einen durchgehenden Aufbau ohne Unterbrechung durch das Holz und lässt die Konstruktion innen sichtbar. Sie bietet sich vor allem dann an, wenn das Dach ohnehin neu eingedeckt wird. Bei einem Objekt mit alter Eindeckung fallen beide Maßnahmen also sinnvollerweise zusammen, statt in zwei getrennten Etappen mit doppeltem Gerüstaufwand.

Innenausbau, Fassade und Standort

Über das Dach hinaus deckt der Betrieb Innenausbau und Dämmung sowie Fassadengestaltung ab. Bei einer Sanierung, die Dach und Fassade umfasst, lassen sich Gerüststandzeiten und Arbeitsabläufe bündeln, was Kosten spart.

Der Sitz liegt in der Wasenmühle in Urbach, das Einsatzgebiet umfasst Schorndorf, Plüderhausen und das Remstal. Sinnvoll ist eine Begehung vor der Kaufentscheidung, weil sich am Objekt klären lässt, ob eine Teilsanierung genügt oder das Dach vollständig aufgebaut werden muss. Zwischen diesen beiden Varianten liegen Größenordnungen, die über die Tragfähigkeit eines ganzen Projekts entscheiden.

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