dena: Serielle Sanierungen um ein Drittel günstiger, Tempo verdoppelt

Das dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren hat eine Evaluation der bisherigen Erfahrungen mit seriellem und modularemSanieren in Deutschland veröffentlicht. Das Ergebnis bestätigt die hohen Erwartungen: Serielle Sanierungen werden wirtschaftlicher und planbarer. Die Kosten sinken im Vergleich zu konventioneller Sanierung um rund ein Drittel, und das Tempo der Sanierung verdoppelt sich.

Serielles Sanieren basiert auf dem Einsatz industriell vorgefertigter Bauelemente, die auf der Baustelle in kurzer Zeit montiert werden. Ein Mehrfamilienhaus, das konventionell mehrere Bauphasen und Jahre erfordert, kann seriell innerhalb weniger Wochen auf Effizienzhaus-Niveau gebracht werden. Neue Leitfäden des dena-Kompetenzzentrums bündeln Praxiswissen von der Bestandsaufnahme bis zur Kreislauffähigkeit und machen Projekte effizienter und sicherer.

Für die praktische Umsetzung ist die Vernetzung mit erprobten Anbietern entscheidend. Der GdW hat Ende Juni 2026 eine Ausschreibung für eine neue bundesweite Rahmenvereinbarung gestartet. Die Kombination aus dena-Leitfäden, GdW-Rahmenvereinbarung, KfW-Förderung und dem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) schafft heute bereits einen praxistauglichen Werkzeugkasten für skalierbare Sanierungen. Für Investoren mit Portfolios aus Mehrfamilienhäusern ist serielles Sanieren 2026 keine Vision mehr, sondern ein verfügbares Instrument mit nachgewiesener Kostenersparnis.

Quellen: Deutsche Energie-Agentur (dena), Kompetenzzentrum Serielles Sanieren, Evaluation, 2026; dena, Leitfäden serielles Sanieren, März 2026; GdW, Rahmenvereinbarung serielles Sanieren, 28. Mai 2026.

Foto: Pexels, Pexels (kostenlos nutzbar)

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