Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW sieht in den Eckpunkten zum Gebäudemodernisierungsgesetz einen tragfähigen Neustart für Klimaschutz und Investitionssicherheit. GdW-Präsident Axel Gedaschko: Der Prozess habe einem Gang durch ein politisches Minenfeld geähnelt. Was CDU/CSU und SPD parlamentarisch erarbeitet hätten, sei ein belastbarer Kompromiss, der Investitionen wieder ermöglichen soll.
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Was der GdW positiv bewertet
Drei Elemente lobt der GdW besonders: Erstens die Technologieoffenheit statt starrer Vorschriften für einzelne Heiztechnologien. Zweitens die angestrebte Verlässlichkeit nach Jahren der politischen Unsicherheit rund um das GEG. Drittens den wirtschaftlichen Praxisbezug, der eine Umsetzung ohne Überforderung der Branche ermöglichen soll.
Hintergrund: GEG und seine Folgen
Das bisherige Gebäudeenergiegesetz war hochumstritten. Die 65-Prozent-Regel beim Heizungstausch führte 2023 und 2024 zu einem massiven Einbruch beim Heizungsabsatz und zu tiefer Verunsicherung auf dem Immobilienmarkt. Der Absatz von Wärmepumpen und Biomassekesseln brach stark ein, Investitionen wurden zurückgehalten. Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz soll diese Lähmung überwinden und Investitionssicherheit schaffen.
Details sind noch offen
Die konkreten Anforderungen, Förderkonditionen und Übergangsregelungen sind noch nicht abschließend definiert. Gedaschko mahnt: Die Details entscheiden. Für Investoren, die heute sanieren, lautet die pragmatische Empfehlung: Aktuell verfügbare KfW-Förderprogramme konsequent nutzen. BEG-Programme und der neue WPB-Bonus sind bereits heute beantragbar und sollten in keiner Kalkulation fehlen.
Quellen: GdW Bundesverband Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Pressemitteilung vom 25.02.2026.
Foto: Brett Sayles, Pexels (kostenlos nutzbar)




